Vergangene Veranstaltungen im Überblick Veranstaltungsarchiv
2026
BİZ KİMİZ, KİM OLMALIYIZ?! - Türkische Filme als Aushandlungsort von Identität(en)
Unsere türkische Filmreihe wurde auch im Wintersemester 2025/26 fortgesetzt. Alle Filme wurden in Originalton mit deutschen oder englischen Untertiteln im Seminarraum Werkstatt gezeigt. Vor den Filmen fand eine Kurzeinführung statt, im Anschluss gab es Gelegenheit zur Diskussion.
GÖLGELER VE SURETLER, Türkei 2010; 116 min., Buch & Regie: Derviş Zaim
KARA MURAT: FATİH’İN FEDAİSİKARA, Türkei 1972; 87 min., Buch: Abullah Turhan Regie: Natuk Baytan
HACİVAT KARAGÖZ NEDEN ÖLDÜRÜLDÜ? Türkei 2005; 135 min., Buch: Ezel Akay u.a., Regie: Ezel Akay

2025
Online Lecture Series: Caricatures and Satire in a Global Perspective, verantwortlich: Prof. Dr. Anna Kollatz (Universität Heidelberg) und Dr. Veruschka Wagner (Universität Bonn)
Islamwissenschaft im Beruf: "Stiftungsarbeit und Nichtregierungsorganisationen", Vinzenz Himmighofen (Robert-Bosch-Stiftung Berlin) - 08.12.2025
Digital Means of Handwritten Text Recognition and Scholarly Cataloguing of Ottoman Documents From the Athos Monasteries
Workshop in der Islamwissenschaft, 05./06.12.2025
Politische Kommunikation in frühneuzeitlichen Reichen – La communication politique dans les empires prémodernes – Political Communication in Early Modern Empires
Workshop am 06./07.11.2025 in Zusammenarbeit mit EHESS/CETOBAC (Paris)
„Können Karikaturen Geschichte erzählen?“ Ausstellungsbesuch und Autorengespräch, 27.10.2025
Prof. Dr. Anna Kollatz, Universität Heidelberg, Seminar für Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients (Islamwissenschaft)
Universitätsmuseum Heidelberg | Alte Universität, Alte Aula
Doktoranden-Karikatur-Tag: Caricature and Comics in a Global Context, 22.07.2025
mit Keynote by Ivan Gomes

REIHE „TÜRKISCHE FILME“ Sommersemester 2025: BİZ KİMİZ, KİM OLMALIYIZ?!
Türkische Filme als Aushandlungsort von Identität(en) YOL (1982); HAKKARİ’DE BİR MEVSİM(1983); FETİH 1453 (2012)

Mittelaltertag der Universität Heidelberg, 05.07.2025
Mitwirkung der Islamwissenschaft mit Vorträgen und einem Spieltisch.
Gastvortrag 24.06.2025: Adressing Children in arabic between 1990 and 2020
Dr. Zeynep Serdar Çilingir (Istanbul 29 May University)

Islamwissenschaft im Beruf - Vortrag, 16.06.2025 Wie wird man als Islamwissenschaftler Journalist?
Jan Strozyk, M.A.
SAI Colloquium, 12.06.2025: Breaking Frames, Building Bridges. Dis-order as a Common Ground for Research across the Near East and South Asia?
Prof. Dr. Anna Kollatz

„Erst lachen, dann denken!“ Karikaturen aus dem Nahen Osten, 1850-1940/„Laugh first, think later!“ Caricatures from the Middle East, 1850-1940, Universitätsmuseum Heidelberg, 23.04.2025
Vernissage der Ausstellung
Workshop of the International Working Group Caricatures and Cartoons in a Global Perspective, 23.-25. April 2025 im Völkerkundemuseum Heidelberg
Organizers: Anna Kollatz (University of Heidelberg) and Veruschka Wagner (University of Bonn)
Gefördert durch die Volkswagen Stiftung
Winter School - Reading and Analysing Ottoman Manuscript Sources, 17.-21.03.2025 Rethymno (Crete/Greece), Institute for Mediterranean Studies
We invite students to participate in an international winter school devoted to reading and analysing Ottoman manuscript sources, with a particular focus on archival documents. This is the seventh edition of this format, following the summer schools of 2016 in Amman (Jordan), 2017 in Beirut (Lebanon), 2018 in Aix-en-Provence (France) and Ankara (Turkey), 2022 in Wittenberg-Berlin (Germany), and 2024 in Cairo (Egypt).
The 2025 winter school is organised by the Institute for Mediterranean Studies/FORTH, in cooperation with the Islamic Studies Department of the University of Halle-Wittenberg, the French Institute of the Near East (Ifpo), the Center for Turkish, Ottoman, Balkan and Central Asian Studies (CETOBaC), the Institute of Research and Study on the Arab and Islamic Worlds (IREMAM), the Seminar für Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients, Abteilung Islamwissenschaft at Universität Heidelberg, the Social Sciences University of Ankara (ASBÜ) and the Orient-Institut Beirut (OIB).
„9 Sprachen aus 5 Jahrtausenden“ - Literarische Glanzlichter und verborgene Schätze aus Vorderen Orient und Nordafrika
Ringvorlesung (Seminar für Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients) Wintersemester 2024/25

Workshop: Friends, Enemies, Frenemies: Ambivalences of Jewish-Muslim Relations, 27.01.2025
HfJS (Hochschule für Jüdische Studien)
Workshop: Staging Enmity - From Representation to Projection, 24./25 January 2025
HfJS (Hochschule für Jüdische Studien)

2024
Online Lecture Series: Caricatures and Satire in a Global Perspective, verantwortlich: Prof. Dr. Anna Kollatz (Universität Heidelberg) und Dr. Veruschka Wagner (Universität Bonn)
Table
Vortrag: Islamwissenschaft kommt man als Islamwissenschaftler ins Familienministerium von NRW / Düsseldorf? Florian Kempf, M.A. - 02.12.2024
Florian Kempf hat in Heidelberg Islamwissenschaft studiert und arbeitet heute im Bereich Anti-Diskriminierung im Familienministerium in Düsseldorf. Er ist dort Referent für gleichgeschlechtliche Lebensweisen und geschlechtliche Vielfalt. Florian Kempf informierte über seinen Werdegang, was seine Qualifikation als Islamwissenschaftler ihm dabei bringt und gebracht hat.

Vortrag: Zwischen Eurozentrismus und Teleologie. Die alten und neuen Leiden der Arabistik
Prof. Dr. Thomas Bauer (Universität Münster), 14.11.2024
Begrüßung und Übersicht zum neuen Semester (Prof. Anna Kollatz, Prof. Henning Sievert und Prof. Johannes Becke), 15.10.2024 im SR Werkstatt
Hilfreiche Informationen am Anfang und in der Mitte des Studiums, Themen von Seminaren und Übungen, Veranstaltungen und andere Besonderheiten des neuen Semesters, Gelegenheit für Fragen und Gespräche.
Forschungskolloquium der Hochschule für Jüdische Studien - Sommersemester 2024
Im Rahmen dieses Kolloquiums werden aktuelle Forschungsprojekte und wissenschaftliche Fragestellungen präsentiert und diskutiert.

Vortrag von Dr. Piotr Bachtin, Universität Warschau/Universität Heidelberg "Woman is a Proletarian: Class and Gender in the Prose of Simin Dāneshvar", 18.07.2024
Simin Dāneshvar (1921–2012) is one of Iran’s most prominent and popular con-temporary writers. She is best known as the author of Savushun (1969), the first novel published in Iran by a woman, written entirely from the perspective of the main female character, Zari (who may be regarded as the alter ego of the writer). Dāneshvar was also a translator of literature and an academic. Privately, she was married to Jalāl Āl-e Ahmad (1923–1969), one of the leading intellectuals and writ-ers of pre-revolutionary Iran. Despite many differences, both shared anti-imperial-ism, dissent against the oppressive policies of Mohammad Reza Pahlavi, and com-mitment to the plight of the representatives of the lower classes of Iranian society.
Consistently avoiding ideological and political affiliations, Dāneshvar considered herself a feminist whose humanist stance allowed her to see the intertwining of var-ious forms of oppression to which Iranian women were subjected. She held a leftist position, without being an orthodox Marxist or socialist, and advocated for realism in art. In her novels and short stories, she used the realist method trying to give voice to the working class women who in real life were usually deprived of voice due to social exclusion, political oppression, and patriarchal violence.

Digitale Informationsveranstaltung Nahost-Master / 12.07.2024
Prof. Johannes Becke (Heidelberg University of Jewish Studies) & Prof. Dr. Anna Kollatz (Heidelberg University)
Der Heidelberger Masterstudiengang Nahoststudien verbindet die Disziplinen Nahost- und Islamwissenschaften (Universität Heidelberg) und Judaistik/Israel-Studien (Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg) mit einem besonderen Fokus auf die historische und religiöse Vielfalt des Nahen Ostens und Nordafrikas.
Im Gespräch mit dem mauretanischen Menschenrechtsaktivisten Yahya Ekhou
Freie Menschen kann man nicht zähmen, 25.06.2024
In der westafrikanischen Islamischen Republik Mauretanien besteht ein strenges Stammes- und Klassensystem. Zugleich gibt es eines der schärfsten Apostasie- und Blasphemiegesetze der Welt: wer die Religion kritisiert oder gegen die politischen Verhältnisse rebelliert, muss mit Gefängnis und Folter rechnen, wer sich vom Islam lossagt, ist von der Todesstrafe bedroht. Der aus Mauretanien stammende Autor und Menschenrechtsaktivist Yahya Ekhou erzählt in seinem Buch "Freie Menschen kann man nicht zähmen" die Geschichte eines jungen Mannes, der sich öffentlich dazu bekannte, Atheist zu sein, was Demonstrationen gegen ihn auslöste. Die Bedrohung endete auch im Exil in Deutschland nicht. Er beschreibt seinen Bruch mit traditionellen Denkmustern, seinen Status als staatenloser Menschenrechtsaktivist, aber auch seine Hoffnungen auf gesellschaftliche Veränderungen und ein Leben in Freiheit.
Wie ist die menschenrechtliche Lage in Mauretanien? Was bedeutet Glaubensfreiheit in traditionellen Gesellschaften?
Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit leistet mit dieser vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderten Veranstaltung einen Beitrag dazu, die Ziele der 2015 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Agenda 2030, insbesondere im Bereich Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit, bekannter zu machen. Sie findet in Kooperation zwischen dem Landesbüro Baden-Württemberg der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg und dem Lehrstuhl für Islamwissenschaft an der Universität Heidelberg statt.
Heidelberger Mittelaltertag, 8. Juni 2024, Unter Mitwirkung der Abteilung Islamwissenschaft mit dem Schattenspiel "Spiel mit Licht und Schatten: Kino in Kairo, um 1400".
Verantwortlich: Prof. Dr. Anna Kollatz
ONLINE-ROADSHOW des FID Halle (Fachinformationsdienst Nahost und Nordafrika der Universität Halle) 23.05.2024
Der Fachinformationsdienst (FID) Nahost-, Nordafrika- und Islamstudien versorgt die deutsche Wissenschaft mit hochspezialisierten Forschungsmaterialien aus den Ländern der MENA-Region sowie forschungsrelevanten Serviceleistungen und Fachinformationen. Er wird seit 2016 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert und von der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt betreut.
Workshop: Caricatures as a Sphere of Communication in the Late- and Post-Ottoman Context 25th March 2024, Istanbul (Turkey)
Organized by Dr. Veruschka Wagner (University of Bonn / Bilgi University Istanbul) and Prof. Dr. Anna Kollatz (University of Heidelberg)
Travel costs and accommodation were covered by the funding organization Volkswagen Foundation.

WINTER SCHOOL: Reading and Analysing Ottoman Manuscript Sources, Kairo IFAO, 18.-24.02.2024
(unter Beteiligung der Universität Heidelberg , vertreten durch Prof. Henning Sievert, Islamwissenschaft)
ONLINE-INFORMATIONSVERANSTALTUNG MASTER „NAHOSTSTUDIEN“ (Hochschule für Jüdische Studien und Universität Heidelberg, Abteilung Islamwissenschaft), 13.02.2024
Workshop: Asymmetrical Neighbours: Minor Players and Empires in the Early Modern and Modern Borderlands Prof. Dr. Henning Sievert (Heidelberg) und Dr. Natalia Królikowska-Jedlinska (Heidelberg/Warschau)
9./10.02.2024, Evangelische Stadtmission, Carl-Winter-Saal, Plöck 18, 69117 Heidelberg
Buchvorstellung: Antisemitismus in und aus der Türkei, 07.02.2024
Dr. Corry Guttstadt (ikw Hamburg)

Informationsveranstaltung zu Auslandsaufenthalten, 29.01.2024
Informationen über die sich bietenden Möglichkeiten, im Ausland Sprachkurse für Arabisch, Türkisch und Persisch zu besuchen. Wo gibt es in den „Zielländern“ gute Sprachinstitute, wie und wo kann man Stipendien/Förderung für solche Aufenthalte bekommen und was für Möglichkeiten von Auslandsaufenthalten gibt es noch.
Mönche und Osmanen: Von der Gegenwart der Scharia in Griechenland. 25.01.2024
Online-Vortrag von Prof. Johannes Niehoff-Panagiotidis (FU Berlin)

2023
Erstaufführung des Films "Traugott", Dokumentarfilm (2023, 50 min), 12.12.2023
Der Film handelt von Traugott Fuchs (1906-1997), einem bemerkenswerten Exilanten, Literaturwissenschaftler und Künstler, der 1934 nach Istanbul emigriert ist.

Engel im Himmel, auf Erden Mikroben.Muḥammad Rašīd Ridā und die Naturwissenschaften in al-Manar, 07.12.2023
Vortrag von PD Dr. Rainer Brunner CNRS, Paris/Freiburg)
Islam, Authoritarianism, and Underdevelopment: A Global and Historical Comparison, 01.12.2023
Vortrag von Prof. Ahmet Kuru (San Diego State University)

„Between Amity and Enmity: Jewish and Arab Mutual Perceptions in the 20th Century“ Prof. Derek Penslar (Harvard University), 30.11.2023
Vortrag zur Eröffnung des Graduiertenkollegs Ambivalente Feindschaft
Online Lecture Series: Caricatures and Satire in a Global Perspective, verantwortlich: Prof. Dr. Anna Kollatz (Universität Heidelberg) und Dr. Veruschka Wagner (Universität Bonn)
Table
„The Roots of Authoritarianism in the Middle East”, 24.10.2024
Vortrag von Doç. Dr. Selin Bölme (Marmara-Universität)

Staatswerdung jenseits der Metropole: Reform und Wandel im Zeichen lokaler Politik im Osmanischen Reich des langen 19. Jahrhunderts, 13. und 14. Oktober 2023 (IWH)
Tagung im Rahmen des Projekts «Vereindeutigung und lokale Politik in der spätosmanischen Levante», Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients, Islamwissenschaft, Universität Heidelberg
Verantwortlich: Prof. Dr. Henning Sievert, Can Büyükvardar M.A.
Die Tagung stand unter dem Leitthema der Entstehung und Transformation von Staatlichkeit im Kontext lokaler Politik. Konkret soll der Fokus auf die soziopolitischen Veränderungen gerichtet werden, die sich in den osmanischen Provinzen im Rahmen politischer Umbrüche und in Verbin-dung mit administrativen Reformen im Verlauf des langen 19. Jahrhunderts ereigneten. Dabei richtete sich das Interesse besonders auf das Verhältnis zwischen theoretischen Absichtserklärun-gen administrativer Transformation und praktischen Dynamiken in den Provinzen.
SYMPOSIUM DER LAUSANNER VERTRAG 1923, DIE REPUBLIK TÜRKEI UND IHRE MINDERHEITEN, 21.07.2023
Tagung der Forschungsstelle für Aramäische Studien/Semitistik und Islamwissenschaft

"The Ottoman Caliphate and Pan-Islamism in the 19th Century”, 23.05.2023
Vortrag von Prof. Ömer Koçyığıt (Marmara Universität Istanbul /Türkei)

„Turkish Culture and Politics in the Cold War“, 30.05.2023
Vortrag von Prof. Ali Erken (Marmara Universität Istanbul / Türkei)

Workshop Osmanische Siyaqat-Schrift, 27.-31.03.2023 (IWH)
mit finanzieller Unterstützung durch das DFG-Schwerpunktprogramm Transottomanica
Prof. Dr. Henning Sievert, Islamwissenschaft (SSKVO)
PD Dr. Gül Sen, Universität Bonn
Das Institut für Islamwissenschaft der Universität Heidelberg und das DFG-Schwerpunktprogramm 1981 Transottomanica bieten einen Intensivkurs zur Paläographie und Quellenkunde der osmanischen Siyakat-Schrift am 27.-31.März 2023 an. Es handelt sich um eine Einführung in das gesamte Siyakat-Wesen, das weitgehend auf die persische Kanzleischrift zurückzuführen ist. Es wurde über die Herrschaftsstrukturen von Ilchanen und Seldschuken des 11-14. Jahrhunderts aus dem iranischen Raum bis nach Südosteuropa wirksam und blieb dies bis Ende des 19. Jahrhunderts. Für transformierte Traditionen und transregionale Verflechtungen sowie alle ökonomischen und viele kulturgeschichtliche Untersuchungen handelt es sich um eine Kernkompetenz der Quellenanalyse.
Der Fokus wird daher auf wirtschaftlich oder materiell relevanten Dokumenten (Listen von Namen/Gütern/Löhnen, Abrechnungen u.ä. in Siyakat-Schrift) liegen. Nach jedem Einleitungsteil wird an solchen Dokumenten geübt. Die Spring School richtet sich nur an Fortgeschrittene mit solider Kenntnis osmanischer Originalquellen und wird daher aus einer Kleingruppe ausgewählter Fachleute bestehen. Ein solcher Intensivkurs wird in Europa sonst nicht angeboten und bietet somit eine einmalige Chance für die Forschenden und Osmanistik-Interessierten. Zwei ausgewiesene Spezialistinnen (ao. Univ.-Prof. i.R. Dr. Claudia Römer und Dr. Hedda Reindl-Kiel) werden die Spring School fachlich begleiten.

Diaspora and Indigeneity – Intersections of Modern Jewish, Kurdish, and Amazigh History (Conference at the Heidelberg Center for Jewish Studies, Workshop vom 27. bis 29. März 2023
Johannes Becke, Heidelberg Center for Jewish Studies
Alessia Colonnelli and Bareez Majid, Heidelberg Center for Transcultural Studies
The research field of Middle Eastern and North African Studies is increasingly recognizing the ethnic, linguistic, and religious diversity of a region that was (throughout the Cold War) largely approached through the prism of the nation state. This research agenda includes a growing body of literature on hybrid identities, marginalized communities, transnational connections, and the blind spots of this expansive research field itself: as a legacy of methodological nationalism, Middle Eastern and North African Studies still tends to sideline communities that were historically shaped by non-state politics or various strategies of state evasion (James Scott).
As part of this disciplinary diversification, the Heidelberg Center for Transcultural Studies, the Heidelberg Center for Jewish Studies and the Department of Middle Eastern and Islamic Studies at Heidelberg University invite papers for a three-day conference exploring the intersections of three research fields that operate at the margins of Middle Eastern and North African Studies: Jewish Studies, Kurdish Studies, and Amazigh Studies. The conference will take place in Heidelberg on 27–29 March 2023; the keynote speaker will be Professor Brahim El Guabli (Williams College, USA). The goal of the conference is to explore and theorize the intersections of modern Jewish, Kurdish, and Amazigh history, with a special focus on competing claims to identity, indigeneity, and diaspora politics.
"Theorizing Jewish-Arab Transculturation", Workshop at the Heidelberg Center for Jewish Studies, February 7-9 2023
Johannes Becke, Heidelberg Center for Jewish Studies
Nimrod Lin, Heidelberg Center for Transcultural Studies
Menna Abukhadra, Heidelberg Center for Transcultural Studies
Assaf David, Van Leer Jerusalem Institute
Jewish-Arab relations continue to be explored through the opposing research paradigms of conflict and coexistence: While the conflict paradigm projects the political struggle over Israel/Palestine onto earlier periods of Jewish-Arab relations, the coexistence paradigm imagines an ideal past of inter-ethnic and inter-faith harmony. By contrast, recent scholarship has emphasized the dynamics of interaction, entanglement, and transculturation, crystallized in a long history of hybrid identities: Even in contexts of asymmetric power relations and violent encounters, Jewish-Arab history has produced paradoxical effects of mutual learning and cultural borrowing – ranging from entangled epistemic networks in the Middle Ages to the modern phenomena of the “Hebrew Bedouin” or the PLO’s “Palestinian Zionism” (Sadeq al-Azm).
While the entangled history of Jewish-Arab relations is increasingly well-established, our workshop seeks to advance theory-guided approaches to Jewish-Arab transculturation. How can we explore transfer, interaction, and appropriation in Jewish-Arab history from a comparative perspective? How can we make sense of the radical power shifts caused by European colonialism and the modern nation-state without losing sight of the longue durée of Jewish-Arab relations? How could the research field of Transcultural Studies help us to bridge the disciplinary partition between Jewish Studies / Israel Studies and Middle East Studies / Islamic Studies? And how could we refine our understanding of Jewish-Arab relations by studying transculturation in other world regions, ranging from East Asia or South Asia all the way to the Caribbean?
2022
Caricatures and Satire in a Global Perspective / Zum 70. Jahrestag der Satirezeitschrift „KIRPI“ (Der Igel) in Aserbaidschan: Das Schaffen des Karikaturisten RizvanQuliyev (1924–2002), 17.11.2022
Sewil Fuchs (Freie Übersetzerin)
Der Vortrag war Auftakt einer Reihe, durchgeführt von Frau Prof. Dr. Anna Kollatz (Lehrstuhl Islamwissenschaft: Arabisch, Universität Heidelberg) und Frau Dr. Veruschka Wagner, Universität Bonn.

„Ottoman expansion in Bosnia and Croatia in the 15th and 16th centuries“, 22.06.2022
Vortrag von Dr. Anđelko Vlašić / PhD, Assistant Professor (University of Osijek/ Kroatien)
The Ottoman Empire gradually conquered the northern and northwestern parts of Bosnia during the second half of the 15th century, after which another series of conquests followed during the reign of Sultan Suleiman the Magnificent (1521-1566), at which time the Ottoman armies quickly conquered the greatest part of the medieval kingdoms of Slavonia, Croatia and Dalmatia. These conquests caused massive migrations from the mentioned territories towards the southwestern parts of the Kingdom of Hungary and Inner Austria, and destroyed the social and economic relations in the mentioned lands. These events influenced the creation of the Croatian and Slavonian Military Border, a buffer zone consisting of forts and militarized population, which had the task to stop the advancement of Ottoman troops. Eventually, during the 1590s, it came to be that the Military Border proved effective as an anti-Ottoman bastion safeguarding Central Europe from further Ottoman conquests.

Vortragsreihe zu islamwissenschaftlichen Forschungsprojekten in Heidelberg: Efkâr (osmanisch: „gedanken“), Sommersemester 2022
In der Vortragreihe stellen Mitarbeiter*innen der Abteilung Islamwissenschaft und benachbarter Institute und Forschungseinrichtungen ihre laufenden wissenschaftlichen Projekte vor. Trotz des osmanisch gehaltenen Titels der Veranstaltungsreihe beschränken sich diese Arbeiten keineswegs auf osmanische Kontexte, sondern verweisen vielmehr auf die inhaltliche und methodologische Vielfalt des islamwissenschaftlichen Fachdiskurses.
Symposium für Frau Dr. Angelika Landmann, 06.05.2022, 14-18 Uhr
Zum Dank und als Anerkennung für die langjährige Tätigkeit als Türkischdozentin fand für Frau Dr. Angelika Landmann ein Symposium statt.

5. Osmanistischer Studienkreis, 22.–23. April 2022
Organisiert von Henning Sievert & Benjamin Weineck
„Sprachliche Vielfalt vermitteln: Diglossie im Arabischunterricht“, 3. Fachdidaktiktagung des Fachverbands Arabisch e. V. und der Abteilung Islamwissenschaft, Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients, Universität Heidelberg, im Internationalen Wissensch
Arabisch ist nicht gleich Arabisch: Hocharabisch, modernes Hocharabisch, klassisches Arabisch, fuṣḥā, ʿāmmiyya, dāriǧa – die Bandbreite arabischer Sprachvarietäten ist groß und häufig wird dieses Kaleidoskop an Dialekten und Registern sogar mit ganzen Sprachgruppen wie etwa der romanischen verglichen. Hinzu kommt ein Phänomen, das alle arabischsprachigen Regionen auszeichnet: Die sogenannte Diglossie, das heißt die parallele Verwendung zweier strukturell unterschiedlicher Sprachcodes in Abhängigkeit des sozialen Kontexts.
2020
"Tödlicher als die Schwerter der Araber": Absinth und die Mission Civilisatrice im kolonialen Algerien, 06.02.2020
Vortrag von Dr. Nina Studer (Universität Bern)
Absinth war vor seinem Verbot 1915 eines der am meisten konsumierten Getränke im kolonialen Maghreb; für die Franzosen in der Métropole wurde das Absinthglas sogar zu einem Sinnbild der nordafrikanischen Kolonien. Die hauptsächlich positive Beurteilung von Absinth in Algerien veränderte sich, als Muslime ihre Vorliebe für das Getränk entdeckten.

Islamistischer Antisemitismus - zur aktuellen Situation, 20.01.2020
Vortrag von Jan Scholz, M.A. (Islamwissenschaftler / Landeskriminalamt Thüringen)
Der Vortrag skizziert zunächst die historische Entwicklung des islamistischen Antisemitismus. Auf dieser Grundlage wird die heutige Situation anhand verschiedener Beispiele - darunter auch der sogenannte Islamische Staat - besprochen. Abschließend wird auf Möglichkeiten der Antisemitismus-Prävention im Bereich des Islamismus eingegangen.

2019
„Columbus the Muslim“, 03.07.2019
Vortrag von Prof. Dr. Alan Mikhail (Yale Unviersity / USA)
Christopher Columbus lived the vast majority of his life in a Mediterranean world in which the Ottoman and Mamluk Empires dominated the eastern part of the sea and were in constant economic, political, and confrontational interaction with the Christian states of Europe.
This talk considers the importance of Islam in shaping Columbus’s life and voyages. In doing so, it thinks critically about the role of Islam in the Spanish decision to send him across the ocean and in the early history of the Spanish Caribbean. It furthermore uses this Muslim history of Columbus to suggest ways of analyzing early modern periodization and the place of Islam in the making of the modern world.

„Impossible Exodus. Iraqi Jews in Israel“, 02.07.2019
Vortrag von Prof. Dr. Orit Bashkin (University of Chicago / USA)

„Muslime in Griechenland: Eine schwierige Koexistenz im Schatten der osmanischen Vergangenheit“, 21.05.2019
Vortrag von Ioannis Moutsis (Universität Zypern)
Seit dem Ende der osmanischen Herrschaft in Griechenland und der Gründung des griechischen Königreichs im Jahr 1832 ist die Koexistenz zwischen Orthodoxen und Muslimen in Südosteuropa durch das Erbe der Osmanischen Vergangenheit geprägt. Zu den türkischen Minderheiten in Westthrakien so wie auf den Inslen Rhodos und Kos kam Anfang der 90er Jahre ein Zustrom muslimischer Emigranten aus asiatischen und afrikanischen Ländern hinzu. Folglich ist die griechische Gesellschaft verpflichtet, einen Modus Vivendi für die Assimilation der Muslime und die Befriedigung von Bedürfnissen der muslimischen Gemeinschaften zu finden. Dieser Vortrag widmet sich der Geschichte der Muslime in Griechenland und dem aktuellen Zustand der muslimischen Gemeinschaften in den Großstädten so wie in Westthrakien und im Dodekanes.

„Arabische Reiseberichte, das Leben und der ganze Rest“, 13.05.2019
Vortrag von Prof. Dr. Ralf Elger (Martin-Luther Universität Halle-Wittenberg)
„Das Heilige Land praktisch: Arabische Karten Palästinas (10. und 11. Jh.)“, 17.01.2019
Vortrag von Prof. Dr. Andreas Kaplony (Ludwig-Maximillians-Universität München)
Für Westeuropa vor den Kreuzzügen war Syrien-Palästina wohl die prominenteste Region der Islamischen Welt, für den Orient hingegen war es eine Region unter vielen. Wir nähern uns der Topographie für einmal von den Regionalkarten der arabischen Geographie der Zeit her: vordergründig so lesbar wie moderne Karten, handelt es sich in Wirklichkeit um ein visuelles Medium, das seinen eigenen Regeln folgt.

2018
Informationsveranstaltung - Dr. Volker Adam, Leiter des Fachinformationsdienstes (FID) Nahost-, Nordafrika- und Islamstudien der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt in Halle (MENALIB), 12.12.2018
Herr Adam stellt die Recherchemöglichkeiten und sonstigen Angebote in den Bereichen Osmanistik und Islamwissenschaft vor. Diese Informationsveranstaltung richtet sich primär an die Mitarbeiter der Islamwissenschaft und fortgeschrittenen Studierenden, obwohl auch BA-Studierende davon profitieren werden.

Workshop: Geschichte und Kultur der Safawiden, Dr. Sarah Kiyanrad, 26.-27.10.2018
Die Machtergreifung der Safawidendynastie (1501-1722) markiert einen bedeutenden Wendepunkt in der Geschichte Irans. Sie läutet nach wissenschaftlicher Auffassung die iranische Moderne ein und bedingt ein neues Verhältnis zwischen den Nachbarn in der Region sowie mit europäischen Staaten. Zugleich steht sie vor allem für die Verbreitung des Zwölferschiitentums.
Der Workshop widmet sich diversen Facetten safawidischer Geschichte und Kultur und bringt ForscherInnen unterschiedlicher Universitäten, die zur Safawidendynastie arbeiten, in Heidelberg zusammen.
In den Redebeiträgen werden unter anderem Fragen nach kulturellen Verflechtungen mit anderen Akteuren – vom Osmanischen Reich bis China – adressiert. Auch (das) safawidische Selbstverständnis(se), wie es sich in Chroniken aus dem höfischen Umfeld spiegelt, und die Frage, ob safawidische Poesie korrekterweise als Tiefpunkt persischer Dichtkunst bezeichnet werden darf, werden zur Diskussion gestellt.
2017
Arab-Jewish identity and culture: The demise of a vision, 07.06.2017
Vortrag von Prof. Dr. Reuven Snir (University of Haifa/Israel)

2016
Sprachpolitik in Marokko, 21.12.2016
Vortrag von Prof. Dr. Fadoua Chaara (Université Abdelmalek Essaâdi Tanger/Marokko)

Volksreligiöse Praktiken im Islam - Vortragsreihe im Sommersemester 2016
Die Vortragsreihe nimmt diverse Erscheinungsformen von „Volksreligion“ und „Magie“ in der islamischen Welt in den Blick und führt im Rahmen von fünf Vorträgen vom Objekt (Amulette, Talismane), über literarische Repräsentationen des Übernatürlichen in der Literatur bis hin zur religiösen und rituellen Praxis (Mulid-Feiern in Ägypten, schiitische Heiligenverehrung). Neben drei Vorträgen, die Einblick geben in die verschiedenen Forschungsansätze, die zum Thema „Magie und Volksreligion“ im Haus selbst verfolgt werden, umfasst die Vortragsreihe auch zwei Gastvorträge auswärtiger ForscherInnen: Zum einen den Vortrag „Early Arabic Poets and the Supernatural“ von Dr. Maxim Yosefi (Ben-Gurion University of the Negev), zum anderen den Vortrag „Heilige und heilige Orte in der schiitischen Frömmigkeit“ von Frau Hamideh Mohagheghi (Paderborn), der auch den Bogen zur islamischen Theologie schlägt.
