Sprachliche Qualifikationen Spracherwerb

Ziel des Studiums der Islamwissenschaft ist es, einen tiefen Einblick in Geschichte, Kultur und Sprachen des arabischen, türkischen und persischen Raums zu erhalten. Das Sprachenlernen ist der Schlüssel zu dieser Geschichte und Kultur - dies erlaubt einen direkten Zugang und unmittelbaren Austausch.

Grundlage für die Forschung über Land und Leute, Kultur und Geschichte bilden die Sprachen Arabisch, Persisch, Türkisch und Osmanisch, die alle in der Abteilung Islamwissenschaft erlernt werden können. Im Vordergrund stehen anspruchsvolle Varianten und Schriftsprache, doch kann man z. B. auch Einstieg in arabische Dialekte finden. Diese Sprachen hängen kulturell eng zusammen, sind aber nicht miteinander verwandt.

Spracherwerb und Vertiefung an konkretem Material nehmen im Studium einen großen Teil der Zeit in Anspruch. Während der ersten Semester braucht es Ihre meiste Zeit, und während der späteren muss man ständig dabei bleiben. Zugleich können Sie damit ganz besondere Fähigkeiten erwerben.
 

Intensivkurs: Osmanische Paläographie und Quellenkunde

Der zehntägige Intensivkurs bietet eine praxisorientierte Einführung in die Grundlagen der osmanischen Paläographie und Quellenkunde. In praktischen Übungen werden ausgewählte osmanische Dokumente gemeinsam gelesen und forschungsnah diskutiert. Methodische Ansätze sowie die zugehörige Forschungsliteratur werden ebenfalls diskutiert.

Dabei erwerben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer grundlegende Lesekompetenzen in unterschiedlichen, im Osmanischen Reich gebräuchlichen Formen des arabischen Alphabets sowie einen Überblick über die wichtigsten osmanischen Dokumentengattungen. Zudem führt der Kurs in den Gebrauch der einschlägigen Hilfsmittel und Nachschlagewerke.

Der Kurs richtet sich an Interessierte aller Qualifikationsstufen und aller Fachrichtungen.

Intensivkurs: Osmanische Paläographie und Quellenkunde